Lehrlingsarbeit: Stern für den Weihnachtsbaum

2018, Dezember

Beitrag von Janik Steiner, Schreiner-Lernende, 2. Lehrjahr, Fachrichtung Möbel/Innenausbau

 

Lehrlingsarbeit von Janik Steiner

Ich durfte für einen Weihnachtsbaum, der in der Werkstatt steht, einen Stern planen und herstellen. Diesen Auftrag habe ich von Patrik Kälin bekommen.

Planung: Ich durfte zuerst Skizzen des Sterns zeichnen, die ich dann mit Patrik Kälin besprochen habe. Als wir einen passenden Stern gefunden haben, konnte ich den Stern in einem Zeichnungsprogramm am Computer zeichnen.

Anreissen: Nach der Planung habe ich den Stern im Massstab 1:1 ausgedruckt. Da der Plan 1:1 war, konnte ich die einzelnen Friese auf den Plan halten und alle Risse anzeichnen. Ich zeichnete aber nur ein Fries vom Plan ab, die anderen habe ich dann zusammengespannt. So konnte ich alle Risse auf einmal anzeichnen.

Zuschneiden: Als ich alle Risse auf die Friese übertragen hatte, konnte ich die Friese zuschneiden. Da ich bei allen Ecken eine Überblattung machte, musste ich die Tischkreissäge so einstellen, dass ich genau die Hälfte der Friese absägte. Weiter musste ich den richtigen Winkel einstellen. Den konnte ich auch am 1:1 Plan abmessen und einstellen. Nach allen Einstellungen machte ich zuerst ein Muster. So war ich sicher, dass alles stimmt.

Verleimen: Nach dem ich alle Friese zugeschnitten hatte, konnte ich den ganzen Stern zusammenstecken, um zu sehen ob alles passt. Nach dem ich sicher war, dass alles passt, habe ich alle Friese bereitgelegt und dann mit einem wasserdichten Kleber verleimt. Als erstes verleimte ich nur die Spitzen. Als diese Trocken waren konnte ich noch die inneren Ecken miteinander verleimen.

Verputzen: Als der Kleber trocken war, habe ich die Überreste des Klebers abgekratzt und mit Schleifpapier geschliffen. Da der Stern auf der Fläche nicht ganz bündig war, habe ich die Fläche noch auf der Breitbandschleifmaschine bündig geschliffen.

Halterung: Da der Stern auf eine Gewindestange gesteckt wurde, habe ich unten am Stern noch ein passendes Holzklötzchen angeleimt. Dazu habe ich in das Klötzchen ein Loch gebohrt und oben die passende Schräge geschnitten.

Schluss: Ich fand es eine großartige Arbeit. Die Arbeit mit Feinmotorik mache ich sehr gerne und deshalb hatte ich grosse Freude an diesem Stern-Auftrag. Zusätzlich habe ich auch noch gelernt, mit Winkeln zu arbeiten. Über das Resultat habe ich mich sehr gefreut. Weitere Aufträge in diese Richtung würden mich freuen.